Anthropotheosophie

Die alten Heiligen Schriften enthalten die Weisheit, die hinter sieben Schlössern  verschlossen ist. Es hängt von denen, die es lesen, ab, welches dieser Schlösser geöffnet wird. Das erste Schloss – für diejenigen, die Buchstaben kennen, das zweite – für diejenigen, die aus Buchstaben Worte zusammensetzen. Beim dritten Schloss muss man fähig sein, einen Text zu verstehen. Aber erst vom vierten Schloss fängt eine Erkenntnis dessen an, was darin geschrieben worden ist… Erkenntnis hat nichts mit Dogmen zu tun, denn sie sind Antipoden. Nachdem ein Dogma das zweite Schloss öffnet und kurz davor ist, das dritte Schloss zu öffnen, behauptet es, die Wahrheit gefunden zu haben… Dogma war jedoch immer der Diener des Unverstehens…

Anthropotheosophie ist ein Schlüssel, der helfen kann, viele Schlösser zu öffnen, sei es die alten Heiligen Schriften oder andere sakrale Texte. Es reicht aber nicht, diesen Schlüssel ins Schloss zu stecken. Vom vierten Schloss beginnend braucht man Passworte, die nur im sich öffnenden Herzen gehört werden können. Ohne Glauben wird sich das Herz nicht öffnen.

Es ist die Zeit gekommen, einige Geheimnisse mit Hilfe von Worten kundzugeben. Wir werden das machen, obwohl wir wissen, dass das, was in Worte gekleidet wird, unverfälscht nicht bleiben kann. Es wird von denjenigen entstellt, die keine Schlösser auf unseren Büchern wahrnehmen, die denken, dass Wortverbindungen alles besagen können.